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G.W.F. Hegel »Phänomenologie des Geistes«

Nachdem sich unsere Hörer diesmal ein wenig länger gedulden mußten, stellen wir heute die ersten Seiten der Vorrede von Hegels »Phänomenologie des Geistes« (1807) vor. Die berühmte Vorrede, die erst im Nachhinein verfaßt wurde, stellt programmatisch Hegels Begriffe des Systems und des Absoluten dar, und beginnt mit der wunderbaren Allegorie vom Hervorbrechen der Blüte, welche die Knospe zwar widerlege, doch nur mit dieser zusammen als Momente einer organischen Einheit »das Leben des Ganzen« ausmache. So dürfe sich auch die Philosophie nicht in bloßen Resultaten erschöpfen, da zum Ganzen notwendig auch das Werden, der Weg zu jenen Resultaten gehöre.

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Literaturhinweis:
G.W.F. Hegel: Phänomenologie des Geistes, neu herausgegeben von H.-F. Wessels und H. Clairmont, Hamburg: Meiner 1988 (Philosophische Bibliothek, Bd. 414).


Text bei Projekt Gutenberg


31. Januar 2006, 00:16 von der Redaktion

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